Au Pair – mit Organisation oder ohne?

Schwere Frage!

Ich habe Anfangs immer immer immer gesagt, ich würde keine Organisation brauchen, das wäre nur Geldverschwendung, ich könnte das auch alleine, blablabla, das übliche halt.

Letztendlich habe ich mich dann doch dazu entschieden, ja wer hätte es gedacht, das ganze mit einer Organisation anzugehen. Ich habe mich schlau gemacht und von so vielen Hostfamilies gehört, die einfach nur grausam waren, was mich ziemlich erschrocken hat, weswegen ich mich hauptsächlich dann doch an die Organisation aifs.de gewendet habe.

Ich bin auf der einen Seite froh, dass ich mein Au Pair Halbjahr mit einer Organsiation angetreten habe, da sie einem schon Sicherheit geben, aber auf der anderen Seite, kann sich die Familie  immer als anders herausstellen, als sie sich anfangs gibt. Ich hatte glücklicherweise von Anfang an einen guten Treffer mit meiner Gastfamilie, das einzige Problem: Sie leben in Canberra, was mich nicht wirklich reizt, aber es gibt ja Weekendtrips!! 🙂

Was die Organisation im Großen und Ganzen macht ist generell:

  1. Sicherstellen, dass du als Au pair noch maximal 2 Wochen in deiner Gastfamilie bleiben kannst wenn du die Familie wechseln möchtest und so eben  Zeit hast eine neue Familie zu finden. Was gut ist da die meisten Gastfamilien einen oft direkt rausschmeißen wenn sie merken dass du nicht bei ihnen bleiben möchtest. Solltest du allerdings nach 2 Wochen keine neue Familie gefunden haben, sagt die Organisation “Pech gehabt” mehr können wir jetzt auch nicht machen und du kannst auf eigene Faust nach Familien suchen. (Wobei ich mir denke und dafür zahle ich also einen Arsch voll Geld?!)
  2. Sie organisieren deinen Hin- und Rückflug, was praktisch, aber auch nichts weltbewegendes ist..
  3. Sie geben dir Kontakte die du mit anderen Au pairs, die mit dir fliegen oder in der gleichen Stadt wie du als Au Pair  arbeiten, knüpfen kannst
  4. Orientation Days – Das sind drei Tage die man in einem Hostel in Sydney mit all den anderen Au Pairs die am gleichen Tag ankommen wie man selbst verbringt. Es werden an diesen Tagen unter anderem auch die Bankkonten mit Kreditkarte erstellt. Ist okay, aber ich hab mir während den Tagen gedacht, dass das wirklich nicht nötig war..
  5. Sie rufen einmal im Monat an und fragen dich ob alles okay ist

Alles in allem ist es also schon ganz gut, wenn man mit einer Organisation startet. Ich empfinde es aber mittlerweile wieder als eher unnötig. Denn all die Sachen, die die Organisation macht, kann man gut selbst erledigen. Es ist nur das Gefühl von mehr Sicherheit, dass sie einem geben können, wenn man seine Reise beginnt. Der Fakt, dass die Gastfamilien auch eine Menge Geld zahlen müssen um an uns Au Pairs vermittelt zu werden beruhigt einen ebenfalls, da man weiß, dass diese Familien einen wirklich als Au Pair bei ihnen haben wollen.

Es gibt also gute und schlechte Seiten, aber wenn man Geld sparen möchte sollte man es auf jeden fall ohne Organisation machen, da die im Endeffekt dann doch nicht so viel rausreißen..

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